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Globale Modelle

Globale Modelle,
wenn Sie es wollen.
Und nur dann.

souveraen.ai arbeitet ohne externe Modell-Schnittstelle: Im Auslieferungszustand verlässt keine Anfrage Ihr Haus. Der Zugriff auf globale Modelle ist die geregelte Ausnahme: je Mandant, nach ausdrücklicher Freigabe, nach einer Souveränitätsprüfung und mit Protokoll.

  • Grundeinstellung: aus
  • Nur nach Freigabe im Mandanten
  • Jede externe Anfrage protokolliert
Die Appliance im Haus ist von der Außenwelt getrennt; zu einem globalen Modell führt genau ein schmaler, verschlossener Durchgang, den erst eine Freigabe öffnet

So entsteht eine Ausnahme

Auch der Weg nach draußen
hat einen Rückweg.

Ihr Haus entscheidet, wir prüfen, und jeder Schritt hinterlässt einen Beleg. Solange Schritt 3 fehlt, passiert nichts.

Was dabei im Haus bleibt
  1. 1

    Aufgabe zuschneiden

    Sie benennen die einzelne Aufgabe, für die ein globales Modell in Frage kommt. Welche Aufgaben es übernehmen darf und welche nicht, legen wir gemeinsam im Angebot fest.

  2. 2

    Souveränität prüfen

    Vor jeder Anbindung prüfen wir Datenresidenz, Auftragsverarbeitung, Unterauftragsverarbeiter, Verwahrung der Zugangsdaten und Löschung.

  3. 3

    Freigabe erteilen

    Eine benannte, berechtigte Person erteilt die Freigabe je Mandant. Eingeschaltet wird nichts global und nichts stillschweigend.

  4. 4

    Im Betrieb: alles belegt

    Was das Haus verlässt, wird festgehalten: Zeitpunkt, Mandant, Zweck und Umfang. Dokumente, Suchindex, Vektoren und Gedächtnis bleiben dabei auf der Appliance.

  5. 5

    Wieder abschalten

    Die Freigabe ist widerruflich und der Widerruf protokolliert. Danach gilt wieder der Auslieferungszustand: kein Weg nach draußen.

Was die Ausnahme zusammenhält

Ein offener Weg ist nur so gut wie seine Kontrolle.

Wenn Ihr Unternehmen für einzelne Aufgaben ausdrücklich ein globales Modell nutzen will, führt genau ein kontrollierter Weg dorthin. Er öffnet sich nur, wenn Sie ihn öffnen.

Freigabe je Mandant

Der Zugriff wird je Mandant von einer benannten, berechtigten Person freigegeben. Es gibt keinen globalen Schalter und keine stillschweigende Aktivierung.

Souveränitätsprüfung vor der Anbindung

Datenresidenz, Auftragsverarbeitung, Unterauftragsverarbeiter, Verwahrung der Zugangsdaten und Löschung stehen vor jeder Anbindung auf dem Prüfstand.

Protokollierung jeder externen Anfrage

Zu jeder externen Anfrage werden Zeitpunkt, Mandant, Zweck und Umfang festgehalten. Ohne Protokoll keine Ausnahme.

Zuschnitt im Einführungsprojekt

Welche Aufgaben ein globales Modell übernehmen darf, schneiden wir gemeinsam mit Ihnen zu und halten das Ergebnis im Angebot fest.

Widerruflich, nicht endgültig

Eine erteilte Freigabe lässt sich zurücknehmen. Der Widerruf wird protokolliert, und der Weg ist danach wieder geschlossen.

Auch die externe Antwort wird geprüft

Eine extern erzeugte Antwort wird gekennzeichnet, gegen Ihre Rechte geprüft und protokolliert wie jede andere.

Ohne erteilte Freigabe bleibt dieser Weg geschlossen, und der Betrieb auf Ihrer Appliance bleibt der Standard. Welche Anbindung in Ihrem Mandanten gilt, halten wir im Angebot fest.

Die Grenze verläuft an der einzelnen Anfrage

Ein Ausschnitt geht hinaus. Der Bestand bleibt.

Dokumente, Suchindex, Vektoren, Gedächtnis, Rechte und Protokolle bleiben auf der Appliance, auch wenn eine Ausnahme freigegeben ist. Nur die einzelne Anfrage samt ausgewählter Textauszüge erreicht ein externes Modell, sichtbar gekennzeichnet und protokolliert.

  • Bestand bleibt im Haus
  • Ein Durchgang, mit Freigabe
  • Jeder Durchgang protokolliert
Der Dokumentenbestand bleibt hinter der Grenze; nur ein markierter Textauszug passiert einen freigegebenen Durchgang zum globalen Modell und wird dabei protokolliert

Die Grundeinstellung

Der Standard ist und bleibt: kein Abfluss.

Bevor wir über die Ausnahme sprechen, halten wir den Auslieferungszustand fest.

  • In der Auslieferung gibt es keine Modell-Schnittstelle zu einem externen Anbieter. Antworten entstehen auf der Appliance in Ihrem Haus.
  • Der Produktcode nimmt grundsätzlich keinen ausgehenden Datenweg auf. Das ist ein Kernversprechen der Unternehmens-KI, keine Konfigurationsempfehlung.
  • Eine freigegebene Ausnahme ändert nichts daran, dass Dokumente, Suchindex, Vektoren und Protokolle lokal bleiben.
  • Jede Antwort trägt Belege aus Ihren Ablagen, und die Rechteprüfung läuft bei jeder Anfrage erneut.

Was hinausgeht und was nie

Eine Zeile entscheidet, der Rest bleibt liegen.

Die Entscheidung fällt an einer klaren Grenze: der einzelnen Anfrage an das externe Modell. Alles andere bleibt, wo es ist.

DatenVerbleib
Dokumente und AblagenBleiben im Haus. Auch bei freigegebener Ausnahme werden sie nicht an einen externen Anbieter übertragen.
Suchindex, Vektoren, GedächtnisBleiben auf der Appliance. Aufbau und Pflege laufen vollständig lokal.
Rechte, Protokolle, FreigabenBleiben im Haus. Die Rechteprüfung läuft vor jeder Antwort, auch vor einer extern erzeugten.
Anfrage und ausgewählte TextauszügeDer Entscheidungspunkt: Nur dieser Ausschnitt erreicht ein externes Modell, sichtbar gekennzeichnet und protokolliert. Ohne erteilte Freigabe verlässt auch er Ihr Haus nicht.
Antwort des externen ModellsKommt zurück und durchläuft dieselben Regeln wie jede andere Antwort: Belege, Rechteprüfung, Kennzeichnung.

Drei Wege, eine Reihenfolge

Zuerst lokal, dann Europa, zuletzt global.

Die meisten Aufgaben der Unternehmens-KI brauchen kein globales Modell. Diese Tabelle zeigt, was die drei Wege unterscheidet und warum der dritte die Ausnahme bleibt.

Modelle auf der Appliance
MerkmalLokal auf der ApplianceEuropean On DemandGlobales Modell
Wofür geeignetBelegte Antworten aus Ihren Ablagen, vertrauliche Inhalte, Betrieb ohne Internet.Mehr Rechenleistung oder größere Modelle, ohne eigene Hardware.Einzelne Aufgaben, die nachweislich ein globales Modell brauchen.
DatenstandortIhre Appliance in Ihrem Haus.Europäische Rechenzentren; Standort und Betreiber werden im Angebot bestätigt.Nur die freigegebene Anfrage wird beim externen Anbieter verarbeitet. Ihr Bestand bleibt auf der Appliance.
Wer gibt freiNiemand – das ist der Auslieferungszustand.Ihr Haus wählt diesen Betrieb im Angebot; Quellen werden nach Ihrer Freigabe angebunden.Eine benannte, berechtigte Person je Mandant, ausdrücklich und widerruflich.
Was hinausgehtNichts. Die Antwort entsteht auf der Appliance.Nichts an externe Modelldienste: Die Modelle laufen innerhalb der Plattform.Die einzelne Anfrage samt ausgewählter Textauszüge, gekennzeichnet. Sonst nichts.
ProtokollierungBelege an jeder Antwort, Rechteprüfung bei jeder Anfrage.Identisch: dieselbe Plattform, dieselben Regeln.Zusätzlich je externer Anfrage: Zeitpunkt, Mandant, Zweck und Umfang.
GrundeinstellungAktiv. Das ist der Standard, und dabei bleibt es, solange Sie nichts anderes freigeben.Gilt für den Mandanten, der in europäischen Rechenzentren eingerichtet ist.Aus. Ohne Freigabe besteht keine externe Modell-Schnittstelle.

Der europäische Betrieb läuft unter Auftragsverarbeitung; Standort, Betreiber und Umfang bestätigen wir vor einer Bereitstellung im Angebot. Europäische Modellwege ansehen

Modellauswahl

Ein großer Modellkatalog sagt nichts darüber, wo Ihre Daten landen.

Andere Plattformen führen Dutzende globale Modelle als Katalog und machen die Auswahl zum Produktkern. Wir halten das für die falsche Reihenfolge.

Erst der Datenweg, dann die Modellwahl

Ein Modellname sagt nichts darüber, wohin Ihre Anfrage fließt. Wir beantworten zuerst die Frage nach dem Datenweg und erst danach die nach dem Modell.

Modellklasse statt Markenversprechen

Ob eine Aufgabe ein Modell der GPT-, Claude- oder Gemini-Klasse braucht, prüfen wir am Anwendungsfall. Es bestehen keine Partnerschaften mit diesen Anbietern, und wir bewerben keine.

Dieselben Regeln für jede Antwort

Auch eine extern erzeugte Antwort wird gekennzeichnet, gegen Ihre Rechte geprüft und protokolliert. Es gibt keinen zweiten, laxeren Weg an der Plattform vorbei.

Häufige Fragen

Die Fragen, die bei einer Ausnahme zuerst kommen.

Können wir Modelle der GPT-, Claude- oder Gemini-Klasse nutzen?

Nur als geregelte Ausnahme: je Mandant, nach ausdrücklicher Freigabe und nach einer Souveränitätsprüfung. Ohne diese Freigabe besteht keine externe Modell-Schnittstelle, und souveraen.ai schaltet keine stillschweigend ein.

Verlassen unsere Dokumente das Haus?

Nein. Dokumente, Suchindex und Gedächtnis bleiben auf der Appliance. Der Entscheidungspunkt ist allein die einzelne Anfrage samt ausgewählter Textauszüge; sie verlässt Ihr Haus nur nach erteilter Freigabe.

Bestehen Partnerschaften mit OpenAI, Anthropic oder Google?

Nein. Es bestehen keine Partnerschaften, Zertifizierungen oder bestätigten Kompatibilitäten mit diesen Anbietern. Ob und wie ein globaler Anbieter angebunden wird, entscheidet die Souveränitätsprüfung in Ihrem Mandanten.

Wer erteilt die Freigabe, und lässt sie sich widerrufen?

Eine benannte, berechtigte Person in Ihrem Mandanten erteilt die Freigabe. Sie ist widerruflich und protokolliert; ohne sie bleibt der Weg geschlossen.

Wie können wir das prüfen, bevor wir uns entscheiden?

Im Testzugang sehen Sie den lokalen Standard im Betrieb, ohne jede externe Anbindung. Den Zuschnitt einer globalen Ausnahme besprechen wir im Einführungsprojekt, bevor Sie eine Freigabe erteilen.

Globale Modelle

Brauchen Sie die Ausnahme wirklich?

Nennen Sie uns die Aufgaben, für die Sie an globale Modelle denken. Wir sagen Ihnen ehrlich, was die Appliance in Ihrem Haus leistet, wo ein europäischer Betrieb genügt und wo eine freigegebene Ausnahme sinnvoll ist.